Personalie Kohlbacher beschäftigt Fans und Verantwortliche
Jannik Kohlbacher bleibt bis 2029 ein Löwe!
Diese Nachricht wurde unmittelbar vor Spielbeginn verkündet.
Die Tabellensituation versprach durchaus Spannung in der SAP-Arena, trafen doch der Siebte und Neunte der Tabelle aufeinander. Personell starteten die Gastgeber nach dem 31:31 in Kiel auf der linken Außenbahn mit Nothdurft für Móré. Außerdem begann auf der rechten Rückraumposition Sandell für Landsmann Aspenbäck. Auf der Platte standen also zunächst Späth, Nothdurft, Thrastarson, Baijens, Sandell, Groetzki und Kohlbacher.
So entwickelte sich die ersten Minuten ein Spiel, in dem die Gastgeber sich Stück für Stück einen Vorteil erarbeiten konnten. In der Anfangsphase lief es also für die Löwen: Trainer Machulla hatte vor der Saison Tempo-Handball versprochen. Gegen Frisch Auf Göppingen hatten seine Spieler das zumindest in der ersten Halbzeit sehr gut umgesetzt. Insbesondere Baijens und Thrastarson drückten auf der Mitte und im linken Rückraum kräftig aufs Gaspedal.
Die Drei-Tore-Führung (5:2) nach nicht einmal sechs Minuten folgerichtig. Über ein 6:3, 12:8 und in der 25.Minite 14:10, schienen die Löwen mit einer komfortablen Führung in die Pause gehen zu können. Beste Werfer zu diesem Zeitpunkt Thrastarson (4), Groetzki (3) und Kohlbacher (3).
Wechsel auf Buchele zeigt Wirkung
Als Göppingen-Coach Matschke Buchele anstelle von Sæverås ins Göppinger Tor beförderte drehte sich das Match. Mit einer für Handball-Torhüter sagenhaften 58-Prozent-Fangquote brachte der die Löwen zur Verzweiflung und ermöglichte es Frisch Auf, zur Halbzeit auf 15:15 auszugleichen
Auch am Ende steht ein Unentschieden
Löwen vergeben in Überzahl Chance zum Sieg
Nach der Pause konnte Frisch Auf die Partie vor 5.269 Fans sogar drehen. Die Mannheimer hatten dabei große Probleme gegen die massive Gäste-Abwehr. Wenn sie doch mal durchbrachen, scheiterten sie immer wieder am herausragenden Buchele.
Mannheim lief zwischenzeitlich sogar einem Drei-Tore-Rückstand hinterher (16:19). In dieser Phase wechselte auch Machulla den Torhüter und brachte Jensen für Späth. Mit dieser glücklichen Entscheidung verhalf der Coach seinem Team zu einer 26:25 Führung für die Schlussphase. Dennoch blieb das Spiel weiterhin eng. Bester Werfer im zweiten Abschnitt war Sandell mit 6 Treffern (insgesamt 7).
Dramatische Schlussphase in Überzahl
Nach einem Foul an Sandell hatte Mannheim 26 Sekunden vor Schluss die Möglichkeit, das Spiel beim Stand von 30:30 für sich zu entscheiden. Mittel der Wahl sollte das Runterspielen der Zeit sein. Am Ende fehlte eben diese Zeit um die entscheidende Lücke im Göppinger Abwehr-Block zu finden. Baijens scheiterte mit einem zu hektisch ausgeführten Freiwurf am Göppinger Mittelblock und es blieb bei der verdienten Punkteteilung.







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