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VfB Stuttgart mit der Pausenführung

VfB Stuttgart mit der Pausenführung – Südwest Ballsport
  • Februar 14, 2026
  • Michael Kaiser

VfB Stuttgart mit der Pausenführung

Demirović trifft früh, macht mit Treffer den Unterschied

Einige Bewegung beim VfB nach der 1:2 Pleite beim FC St. Pauli am vergangenen Wochenende. Leweling, Assignon, Chabot und Chema sind neu in der Startformation. Dafür fehlen Vagnoman, Hendriks und El Khanouss (alle Bank). Ebenso auf der Bank, unter der Woche erkrankt, Stiller.

Zwei Neue in der ersten Elf der Gäste vom Rhein: Schmied startet für Johannesson, der mit Magen-Darm-Infekt komplett fehlt. Bülter ersetzt El Mala, der zunächst auf der Bank Platz nimmt.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Hartmann. Der hatte kaum angepfiffen und schon hatte Undav, nach etwas mehr als einer Minute, die Chance zur frühen Führung. Halbrechts frei durch wollte der Stürmer Schwäbe im Kölner Gehäuse überlupfen. Der roch aber den Braten, machte sich groß, vereitelte diese Riesenchance.

Eine erste Antwort der Domstädter in der 9.Minute durch Kaminski. Ache hatte mit dem Rücken zum Tor vorbereitet, der Pole aber knapp links verzogen. In Summe erlebten die Fans hier eine flotte Anfangsphase beider Teams. Schwerpunkt allerdings in der neutralen Zone zwischen den Strafräumen.

Führung für die Schwaben durch Demirović

Dann dann nächste lange Schlag Richtung Kölner Tor in der 15.Minute. Führich zog ins Zentrum, flankte sauber in den Lauf von Leweling, der den Ball auf den Kopf von Demirović zirkelte. Der hatte keine Mühe einzunicken.

In der 23. Minute ging es erneut über Führich, der auf Mittelstädt durchsteckte. Der fand aus dem Rückraum Demirović der seine Direktabnahme neben das Kölner Tor setzte. Die Folgeminuten standen im Zeichen eines sicher agierenden Gastgebers. Das sah alles sehr kontrolliert aus.

Das Spiel blieb weitestgehend unverändert und so dauerte es bis zur 38.Minute, ehe Thielmann, nach einem Abpraller aus dem Strafraum heraus, direkt und mit viel Wucht probierte. Sein Schuss aber zu zentral um Nübel vor Probleme zu stellen.

Die letzten fünf Minuten waren in Stuttgart angebrochen. In der 42.Minute einmal eine Unachtsamkeit von Demirović an der Grundlinie, die Chabot aber gegen Martel bereinigen konnte.

Nach einer Minute Nachspielzeit ging es in die Kabinen.

Schwaben ringen Domstädter nieder

Demirović und Undav sichern einen umkämpften Dreier

Die zweite Halbzeit begann ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten. Die Statik des Spiels hatte sich ein wenig geändert, die Gäste offensichtlich um mehr Ballbesitz bemüht.

In Summe fehlten in diesem Abschnitt die Torchancen. In der 56.Minute eine Szene für Chema auf Seiten des VfB. Der schoss aus der Distanz weit über das Tor. Drei Minuten später sprang der Ball nach Segulonsens scharfer Hereingabe von Karazor zu Bülter. Dem unterlief bei der Ballannahme wohl ein Handspiel, zudem verfehlte er das Tor.

Doppelter Tausch bei der Mannschaft vom Geißbockheim in der 68.Minute: Waldschmidt und El Mala lösten Özkacar und Schmied ab. Zwei nominelle Innenverteidiger raus, zwei Offensive rein. Zwei Minuten später auch der erste Wechsel bei den Schwaben. El Khanouss kam für Führich. Die offensiven Wechsel der Kölner machten sich bemerkbar. Stück für Stück wurden die Angriffe zwingender.

Reaktion von VfB-Coach Hoeneß und doppelter Wechsel in der 77.Minute: Vagnoman und Hendriks kamen für Assignon und Mittelstädt.

Ausgleich für Köln durch Ache

Ache macht Ache-, Sachen. Die 79.Minute lief und Chabot unterlief ein folgenschwerer Fehlpass, den Waldschmidt abfangen konnte. Der legte direkt auf den Stürmer weiter und der zeigte seine ganze Klasse. Den Ball verarbeitet, ließ er Jeltsch aussteigen und auch Nübel keine Chance.

In der 83.Minute lösten Tomás und Stiller dann Leweling und Chema beim VfB ab. Bei Köln sollte Huseinbasic die Defensive verstärken, runter ging Bülter.

Demirović macht den Doppelpacker

Unmittelbar nach den Wechseln leitete El Khanouss mit der Hacke auf Hendriks weiter. Dem gelang die perfekte Flanke, die Demirović ebenfalls sehenswert direkt nahm und die Hausherren erneut in Führung brachte.

Jetzt war Köln gefordert und Coach Kwasniok brachte in der 89.Minute Kainz und Schenten für Krauß und Martel. Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten.

Entscheidung, 3:1, durch Undav

Jetzt war Platz, Köln weit aufgerückt. Kainz hatte den Ball an Karazor verloren. Der spielte die Situation eigentlich nicht sehr präzise aus, aber die Kugel kam zu Stiller, der Undav in Szene setzte. Dessen platzierter Rechtsschuss für Schwäbe unerreichbar.

Das war es aus Stuttgart. Schlusspfiff und drei hart umkämpfte Punkte für die ambitionierten Schwaben.

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David Wilson

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