Ben Farhat gleicht Gästeführung von Knoche aus
Nach einer turbulenten Woche geht der Fokus wieder auf den sportlichen Part. So ändert Christian Eichner seine Mannschaft nach dem 0:1 auf Schalke auf zwei Positionen. Rapp und Jung starten, während Müller zunächst auf die Bank rückt und Pinto Pedrosa angeschlagen komplett im Kader fehlt.
Kollege Mitch Kniat sieht nach dem 2:1 Heimerfolg gegen Darmstadt keinerlei Handlungsbedarf, vertraut exakt dem gleichen Team der Vorwoche.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Florian Lechner. Der hatte pünktlich um 18.30 Uhr das Spiel angepfiffen, wo es für die Gäste angesichts der Tabellensituation schlicht ums Überleben in der 2.Liga ging.
Der Ansatz des Heimteams war das frühe Pressen des Gegners, der sich aber Stück für Stück befreite. So auch in der 5.Minute, als ein starker Pass von Lannert zu Momuluh kam. Dem sprang die Kugel allerdings bei der Ballannahme etwas weg und Bernat konnte klären. Zwei Minuten später ging es erneut über Lannert. Diesmal wurde
Momuluh beim Flanken geblockt. Ecke für die Gäste, allerdings ohne Folgen.
Knoche mit der Gästeführung
In der 11.Minute ein weit geschleuderter Einwurf von Grodowski in den Strafraum, von dort von Bauer verlängert. Im Rücken der Abwehr hatte sich Knoche abgesetzt, nahm den Ball geschickt an und spitzelte das Spielgerät mit dem Außenrist rechts an Bernat vorbei. Führung für die Gäste! In den Folgeminuten wirkten die Ostwestfalen im Wildpark durchaus dominant.
Ausgleich durch Ben Farhat
Konter zum Ausgleich. In der 18.Minute hatte Wörl den Ball nach einem Einwurf verloren und Burnic schnell zu Wanitzek gelegt. Der schickte Ben Farhat steil und der blieb halblinks ganz klar, vollendete ins linke untere Eck. Eine Minute später war der Torschütze erneut auf der linken Seite Richtung Tor unterwegs. Diesmal konnte Kersken im Bielefelder Tor klären. Die nächsten Minuten brachten keine größeren Chancen auf beiden Seiten.
Die Arminen ließen die Kugel zwar gut laufen, der KSC bot aber keine Räume an.
Das Team von der Alm blieb energisch.
So auch in der 32.Minute. Da hatte Russo die Seite gewechselt, links auf Grodowski gespielt. Der flankte auf den langen Pfosten, wo aber Momuluh verpasste. Drei Minuten später Ecke für Bielefeld und nachdem Karlsruhe den Ball nicht geklärt bekam, plötzlich die Chance für Telelovic. Der zog sofort ab, wurde aber geblockt. Das Unentschieden war bis zu diesem Zeitpunkt durchaus schmeichelhaft für die Fächerstädter.
Die angezeigte Nachspielzeit betrug eine Minute, final ging es nach knapp drei Minuten in die Pause.
Furiose zweite Halbzeit des Karlsruher SC
Mannschaft sendet starkes Signal an den Noch-Trainer
Personell ging es auf beiden Seiten vor 31.921 Fans (Heimbereich ausverkauft) unverändert weiter. Die erste Torannäherung konnte Bielefeld verbuchen. In der 47.Minute hatte Lannert geflankt, Bernat den Ball vor die Füße von Corboz abgewehrt. Der verfehlte aus etwa 10m das Tor recht deutlich. Links vorbei!
Ecke für den Gastgeber in der 52.Minute. Kobald kam zwar zum Kopfball, beförderte die Kugel über das Tor. Zwei Minuten später zog Ben Farhat halbrechts auf, schloss ab und Kerken war im rechten Eck zur Stelle. Das Spiel nahm deutlich an Fahrt an.
Wechsel bei Karlsruhe in der 59.Minute: Förster ersetzte Herold.
Doppelwechsel bei der Arminia in der 62.Minute: Grodowski und Lannert gingen runter, neu dabei Rochelt und Hagmann.
Führung KSC durch Kobald
Das war wohl eher das Gegenteil dessen, was sich Bielefeld Coach Kniat von den Wechseln versprochen hatte. Der nächste Angriff (63.) lief und nach einer Flanke von Ambrosius konnte Sicker zunächst im Strafraum klären. Der Ball fiel Kobald vor die Füße und der zog sofort ab. Ein starker Schuss, der flach unten rechts im Bielefelder Gehäuse einschlug. Die Statistik gab dies jetzt nicht unbedingt her, am Ende zählte das, was auf der Anzeigetafel stand.
Erneut reagierten die Ostwestfalen personell. Ab der 74. Minuten lösten Uldrikis und Sarenren nun Telalovic und Momuluh ab. Bei den Badenern kam Fukuda für Ben Farhat ins Spiel (75.).
Wanitzek mit dem Dritten
Die Wechsel waren heute Abend für Mitch Kniat eher ein schlechtes Omen. Erneut folgte auf einen Doppeltausch ein Gegentreffer. Wanitzek hatte in der 77.Minute einen Freistoß flach in Richtung des kurzen Pfostens gebracht. Schleusener ging dem Ball entgegen, irritierte den Keeper und der Ball rollte über die Linie.
Young für Wörl war der letzte Wechsel des DSC in der 83.Minute. Beim KSC kamen wenige Momente später Kwon und Müller für Rapp und Schleusener. In der 86.Minute Jubel im Stadion. Wanitzek hatte einen Ball fulminante eingenetzt, allerdings stand Förster im Abseits.
Fukuda mit dem 4:1 Endstand
Der Joker traf. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit steckte der mittlerweile überragende Wanitzek zu Fukuda durch, der ins lange Eck versenkte.
Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen. Das schlechteste Auswärtsteam der Liga hatte in der Tat nichts mehr zuzusetzen. Das Spiel ist aus und der KSC erreicht die ominöse 40 Punkte-Grenze.







0 Comments