Zwischen dem FCS und der Hertha zur Pause noch torlos
Erste Runde im Pokal-Wettbewerb und gegenüber dem 1:0 Erfolg in Regensburg nur eine Änderung bei Saarbrücken in der Startformation. Diese betrifft die Torhüter. Bignetti nimmt zunächst auf der Bank Platz, für ihn startet Broll.
Bei den Gästen aus der Hauptstadt, nach dem fulminanten 4:1 gegen Heidenheim, auch nur eine Änderung. Flügelspieler Winkler fällt aus, für ihn startet Thorsteinsson.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Benjamin Brand. Der hatte pünktlich angepfiffen und die ersten Minuten gehörten der Hertha. So auch die erste Möglichkeit, 4.Minute, für die Gäste. Sessa hatte im Strafraum für Zeefuik prallen lassen. Der zog direkt ab, Broll aber mit den Fäusten zur Stelle. Die Saarländer brauchten etwas Anlaufzeit, kamen in der 10.Minite zur ersten Konterchance über die rechte Seite. Pick zog in den Strafraum, suchte den Abschluss.
Da wäre ein Querpass zu Nankishi die bessere Variante gewesen. So wurde der Schuss geblockt, Chance vertan.
In der 16.Minute gleich eine doppelte Möglichkeit für die Hauptstädter. Zunächst schlenzte Zeefuik die Kugel an die Latte, dann klärte Broll den Schuss von Thorsteinsson um den Pfosten. Die Berliner übernahmen zu diesem Zeitpunkt mehr und mehr die Kontrolle. Auch wenn der Zweitligist weiter das Spiel kontrollierte, blieben die Abschlüsse aus. So dauerte es bis zur 25.Minute ehe Sessa im Strafraum Grønning bediente der im Fallen, aus zentraler Position, abzog.
Der Schuss wurde noch abgefälscht, ging knapp rechts vorbei.
Die Hausherren standen auch weiter sehr tief. Die Gäste kamen über ein sauberes Kombinationsspiel, fanden aber bisher keine entscheidende Lücke. Saarbrücken konnte in der 42.Minute durchaus einen weiteren Nadelstich setzen. Nankishi ließ Zeefuik recht alt aussehen, lief halbrechts frei auf das Tor von Gersbeck. Der machte sich beim Abschluss breit, verhinderte den Einschlag.
Der Schiedsrichter hatte offenbar genug gesehen, wesentliche Gründe für eine Nachspielzeit gab es nicht. Also ging es pünktlich in die Pause.
Es sollte in die Verlängerung gehen
Fahrner egalisiert Führung von Seguin in der Crunchtime
Zunächst keine Wechsel auf beiden Seiten. Auch im Spiel änderte sich wenig. Die "Alte Dame" blieb rechtslastiig und hatte mehr Ballbesitz.
So kam das Team von Stefan Leitl und zu mehr Chancen, drängte auf das Führungstor,
Der FCS hatte weiter Schwierigkeiten, Entlastung zu finden. In der 51.Minute konnte erneut Sessa Broll mit seinem Flachschuss prüfen. Der Keeper aber zur Stelle.
Doppelwechsel nach einer Stunde. Brünker und Vasiliadis ersetzten bei den Gastgebern Staff und Gleiber.Hertha blieb auf dem Gaspedal und in der 62.Minute war es erneut Sessa, der Broll prüfte. Zwei Minuten später auch Tausch bei der Hertha. Dardai ersetzte Kolbe.
Traumtor Seguin zur Hertha-Führung
Eine Minute nachdem Thorsteinsson vergab, waren in der 68. Minute die Gäste nach intensiven Bemühungen dann erfolgreich: Seguin traf per Sonntagsschuss aus gut 25 Metern zum 1:0 für die Herthaner. Zufall oder Traumtor, das die viel gestellte Frage im Ludwigspark. Wie auch immer, der Favorit führte.
Doppelwechsel bei der Hertha in der 73.Minute. Adewumi und Schuler lösten Gouram und Grønning ab. Bei Saarbrücken kam Owusu für Nankishi.
Der FCS versuchte in der letzten Viertelstunde, aktiver zu werden und gefährlich in den Strafraum der Gäste vorzudringen. Wirklich zwingend wurden die Blau-Schwarzen aber nicht. Rizzuto und Kamara sollten für Bretschneider und Kühlwetter ab der 84.Minute für mehr Schwung sorgen. Drei Minuten vor Schluss reagierte auch die Hertha per personell doppelt. Klemens und Alfa-Ruprecht ersetzten Seguin und Thorsteinsson.
Ausgleich Fahrner in der Nachspielzeit
Das Spiel schien verloren, die Nachspielzeit angebrochen und Fahrner sollte den Ludwigspark in der Nachspielzeit zum Beben bringen . Aus gut 20 Metern brachte er die Kugel wuchtig im Tor unter (90.+2.) und läutete damit die Verlängerung ein. Da die Kugel doch recht zentral kam, möglicherweise auch ein Ding für den Keeper.
Am Ende war es eine undankbare Lotterie
Pick und Brünker scheitern im direkten Duell mit Gersbeck
Hertha BSC ließ sich vom späten Ausgleich wenig beeindrucken und war in der Verlängerung offensiv direkt wieder präsent. Dem FCS gelang es allerdings auch, sich am Hertha-Strafraum festzuspielen. Die letzte Wirkung ließen aber beide Teams vermissen, wohl auch aus Sorge vor dem entscheidenden Fehler.
In der 112. Minute gab es noch die Riesenchance für die Herthaner: Schuler kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, Broll vereitelte die Vorentscheidung mit dem Gesicht. Der Nachschuss von Brekalo ging im Anschluss knapp m rechten Pfosten vorbei. Das war tatsächlich Glück für den FCS.
Der Elfmeterpunkt rief
Es ging ins Elfmeterschießen. Pick und Brünker scheiterten an Gersbeck, Hertha brachte zuvor alle Schüsse im Tor unter. Damit musste sich der FCS am Ende mit 2:4 geschlagen geben und das Aus im DFB-Pokal hinnehmen. So kurz die Geschichte eines starken Spiels des Drittligisten.
Fazit:
Für die Saarländer blieb die Gewissheit, auch für höhere Aufgaben befähigt zu sein. Eine deutliche Verbesserung zur letzten Saison war erkennbar.







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