SC Freiburg mit starkem Beginn und zwei Treffern Führung
Nach der Ligapause kehrten beide Teams wieder zur Normalität der Liga zurück.
Der Münchner Coach Vincent Kompany nahm nach dem 2:2 bei Union Berlin vor der Länderspielpause, das die Startserie 2025/26 von 16 Siegen am Stück beendet hatte, drei Wechsel vor: Statt Laimer, Kimmich (beide Bank) und dem angeschlagen fehlenden Gnabry begannen Bischof, Pavlovic und Karl.
Freiburgs Coach Julian Schuster tauschte nach dem 2:1 gegen den FC St. Pauli viermal: Für Lienhart, Günter, Grifo und Adamu (alle Bank) starteten Rosenfelder, Makengo, Scherhant und Höler.
Soweit die Personalien. Anders als erwartet verliefen jedoch die ersten Spielminuten. Der Sportclub erwischte den besseren Start gegen zu Beginn indisponierte wirkende Bayern. Schon nach gut 40 Sekunden hatte Beste aus sehr spitzem Winkel eine erste Halbchance.
Gästeführung durch Suzuki
Der Standardspezialist stand auch in der Folge im Fokus: Nach einem Eckball von Beste verlängerte Ginter mit dem Absatz zu Suzuki, der die Breisgauer früh in Führung brachte (12.).
Manzambi zum Zweiten
Und es sollte noch besser für die in der Bundesliga in München noch sieglosen Gäste kommen: Nach einer weiteren Beste-Ecke von rechts köpfte Manzambi gegen den kurz desorientierten Neuer zum 2:0 ein (18.).
Die Bayern, bisher offensiv nicht existent, hatten kurz darauf durch einen Karl-Kopfball ihre erste Chance (21.).
Anschluss durch Youngster Karl
Eine Minute später stand es 1:2: Olise hatte Karl genau in den Lauf gespielt und der 17-Jährige vollstreckte ganz souverän zum Anschlusstreffer.
Nun waren die Münchner zwar spielerisch überlegen, taten dennoch recht schwer, zu weiteren guten Chancen zu kommen. Erst in der Nachspielzeit war es wieder das Duo Olise/Karl, das Gefahr brachte und tatsächlich den Ausgleich besorgte.
Ausgleich durch Olise in der Nachspielzeit
Diesmal bediente Karl den Franzosen Olise, dessen Schuss Atubolu nicht mehr entschärfen konnte (45.+2).
So ging es, mit einem am Ende für die Bayern schmeichelhaften Remis in die Kabinen.
Bayern drehen in der zweiten Halbzeit auf
Vier weitere Treffer sorgen am Ende für klare Verhältnisse
Trainer Kompany reagierte mit Wiederanpfiff. Laimer kam anstelle von Goretzka, Bischof rückte ins Mittelfeld.
Freiburg startete zwar erneut mutig in den zweiten Abschnitt, doch anders als zu Beginn des Spiels waren die Münchner jetzt schnell auf Betriebstemperatur. Ein Abseitstor von Karl zählte jedoch nicht (52.), doch kurz darauf ging Bayern in Führung,
Upamecano bringt Bayern in Führung
Diesmal wurde es nach einem Standard gefährlich: Upamecano stand nach Ecke von Olise völlig frei und vollstreckte volley zum 3:2 (55.). Das war zu einfach, das Abwehrverhalten der Gäste doch recht abenteuerlich.
Dieser Treffer sollte Wirkung zeigen bei den Breisgauern, die gegen nun immer spielfreudigere Bayern regelrecht einbrachen.
Kane trägt sich zum 4:2 ein
Dem Engländer gelang nach Doppelpass von Karl und Pavlovic das 4:2 (60.). Dies sollte an diesem Nachmittag das einzige Tor bleiben, bei dem Olise, der den Treffer gleichwohl auf der rechten Seite mit eingeleitet hatte, nicht mit einem Scorerpunkt beteiligt war.
Dreifachwechsel bei den Gästen. Für Höler, Scherhant und Manzambi kamen Osterhage, Dinkci und Matanovic. Bei den Bayern ersetzte Jackson ab der 71.Minute Karl. Kim löste in der 77.Minute in der Innenverteidigung ab. Zeitgleich kamen bei den Gästen Grifo und Lienhart für Rosenfelder und Suzuki
5:2 durch Joker Jackson
Der alles überragende Franzose, der am Ende bei fünf Scorerpunkten landete (zwei Tore, drei Assists), legte Joker Jackson in der 78. Minute das 5:2 auf. Eine der vielen bockstarken Einzelaktionen von Olise.
Olise mit dem Schlusspunkt
Nach seinem Treffer in der ersten Halbzeit traf der "Man of the Match" mit einem sehenswerten Schlenzer schließlich in der 84.Minute noch einmal selbst zum 6:2-Endstand. Die Vorlage kam von Ito, der nur wenige Minuten zuvor eingewechselt wurde und sein Comeback nach langer Verletzungspause feierte.
In der 83.Minute kamen bei den Bayern noch Ito und Mike für Kane und Pavlovic. Die Schllussminuten liefen runter, ohne das eines der beiden Teams noch einmal nachlegen wollte. Freiburg, stark gestartet, fährt mit sechs Gegentreffern zurück ins Breisgau. Bayern geht gestärkt und breiter Brust in die Aufgabe unter der Woche bei Arsenal London, wobei die Gäste sich schütteln und auf das Match bei Viktoria Pilsen konzentrieren müssen.







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