Richter gleicht Eigentor von Maglica per Freistoß aus
Zwei Wechsel bei den Lilien gegenüber dem 0:2 im DFB-Pokal beim SC Freiburg. Lòpez und Nürnberger verdrängen Papela und Bader auf die Bank.
Bei den Gästen aus Karlsruhe, zuletzt mit drei Niederlagen, rückt Müller für Rapp (fehlt wie Kobald im Kader) ins defensive Mittelfeld.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Martin Petersen, der pünktlich im 20:30 Uhr angepfiffen hatte. Ab Beginn der Hausherren, wie erwartet um Spielkontrolle bemüht. Beide Teams gehen es eher verhalten an. Die Sicherheit schien oberste Priorität zu haben.
Beste Möglichkeit des bisherigen Spiels im der 14.Minute durch Lidberg. Ein lang geschlagener Freistoß von Richter landete am zweiten Pfosten bei Lidberg. Der kam zwar zum Kopfball, verfehlte aber links. Vier Minuten kam Jung gegen Corredor zu spät, der aber nach Lòpez Flanke links vorbei zielte.
Nächste Chance, wieder für die Lilien, in der 23.Minute. Diesmal kam Marseiler in zentraler Position zum Abschluss, sein Versuch wurde aber von Jung zur Ecke geblockt. Die brachte keine Gefahr.
Mittlerweile war etwas mehr als eine halbe Stunde gespielt, die Hausherren bei gut 70% Ballbesitz und die Gäste ohne eine einzige Torchance. In der Statistik hieß das X-Goals 0,0. Die erste Möglich für die Badener in der 34.Minute. Pedrosa hatte sich im Strafraum ein wenig Platz verschafft, sein Schuss aber zu harmlos um Schuhen vor Probleme zu stellen. Im direkten Gegenzug gleich. wieder die Hausherren.
Eigentor Maglica bringt KSC in Front
Kurze Ecke in der 38.Minute von rechts, ausgeführt von Wanitzek und Herold. Der brachte die Kugel Richtung Fünfer, Jung verlängerte und Maglica schob den Ball unglücklich über die eigene Linie. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf gestellt.
Die große Chance zum Ausgleich in der 42.Minute. Wieder ist es Lidberg der vergibt, den Ball am linken Pfosten vorbei schießt.
Ausgleich per Freistoß Richter
Letzte Minute der regulären Spielzeit und Freistoß aus zentraler Postion, kurz vor der Strafraumgrenze. Richter läuft an jagte die Kugel, rechts an der Mauer vorbei, oben rechts in die Maschen.
Mittlerweile waren auch die ursprünglich angezeigten zwei Minuten Nacjsp runtergelaufen. Pause im Darmstadt.
Treffer von Schleusener reicht nicht
Darmstadt gewinnt hochverdient mit 3:2 gegen den Karlsruher SC
Zunächst ging es auf beiden Seiten personell unverändert vor 17.810 Zuschauern weiter. Der Spielverlauf änderte sich ebenfalls nicht. Die Hessen blieben weiter auf dem Gaspedal. Bernat konnte aber Marseilers Flanke in der 47.Minute runter fischen.
Führung Darmstadt durch Lidberg
Hereingabe Klefisch von der linken Seite in der 48.Minute. Herold klärte zunächst im Fünfer vor Corredor, Der Ball flog aber Lidberg exakt vor die Füße, der sich die Chance nicht nehmen ließ und abgezockt ins rechte Eck einnetzte.
Bei den Gästen musste Müller in der 54.Minute angeschlagen vom Platz, für ihn kam Wäschenbach.
Ausgleich durch Schleusener
Der nächste Treffer der Fächerstädter praktisch wieder aus dem Nichts. Einen langen Abschlag von Bernat köpfte Lòpez ohne Bedrängnis in den Fuß von Wanitzek. Der reagierte schnell, schickte Schleusener in die Gasse. Der behielt die Übersicht, konnte den Pass erlaufen und flach ins linke Eck. Angesichts der Spielanteile und des Chancenplus der Hausherren mehr als schmeichelhaft.
Erneute Führung SVD, 3:2, durch Maglica
Hatte Maglica im ersten Abschnitt noch ins falsche Tor getroffen, stimmte jetzt, 63.Minute, die Richtung. Richter hatte einen Freistoß von der linken Seite, fast von der Grundlinie, auf den zweiten Pfosten gebracht. Dort setzte sich Maglica gegen Herold durch, nickte zur erneuten Führung ein. Wechsel bei den Gästen in der 67.Minute. Opitz kam neu für Förster.
Triplewechsel bei den Lilien in der 73.Minute. Lòpez, Nürnberger und Akiyama gingen runter, neu dabei dafür Holland, Bader und Papela. Auch der KSC wechselte noch einmal doppelt. Ab der 79.Minute waren Šimić und Laghrissi neu für Schleusener und Burnic dabei. Das wohl die letzten Optionen für eine Schlussattacke. Bei Darmstadt kam in der 82.Minute Abwehrkante Vukotic für den Torschützen Richter.
Die letzten fünf Minuten liefen, die Gäste weiter bemüht, aber ohne den entscheidenden Punch. So ergaben sich Räume wie in der 87.Minute: Lidberg hatte erneut die Chance, verzog rechts am Tor vorbei. Wechsel bei Darmstadt in der Schlussminute. Furukawa kam für Marseiler. Papela scheiterte auf der linken Seite aus spitzem Winkel an Bernat (90.).
Die Nachspielzeit betrug sieben Minuten! Auch wenn die Gäste alles nach vorne warfen, sollte es nicht mehr für den Ausgleich reichen. Abpfiff und drei Punkte für den SV Darmstadt 98.







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