Blitzstart Freiburg durch Matanovic und Grifo, El Azzouzi schlägt zurück
Beim Personal gibt's auf Seiten der Fortunen gegenüber der späten Niederlage in Berlin zwei Änderungen. Markus Anfang lässt Itten und Appelkamp starten, dafür rücken Iyoha und Schmidt auf die Bank.
Deutlich mehr Bewegung, wie von Julian Schuster angekündigt, bei den Breisgauern. Im Tor ersetzt Müller Atubolu, bei den Feldspielern fehlen, gegenüber dem 0:2 in Leverkusen, Scherhant, Höler, Adamu, Treu und Makengo (alle Bank). Dafür starten dann Suzuki, Beste, Günter, Matanovic und Grifo.
Felix Zwayer, heute Referee in Düsseldorf, hatte pünktlich angepfiffen. Über das Spiel musste man zunächst nicht viel berichten.
Blitztor Matanovic schockt die Fortuna
Abtasten war hier nicht angesagt. Keine Minute war gespielt und die Kugel lag im Tor von Kastenmeier. Manzambi hatte für Freiburg links blitzschnell umgeschaltet, tankte sich bis in den Strafraum durch. Mit seinem Ball in den Fünfer fand er Matanovic, der keine Mühe hatte einzuschieben. Sowas nennt man dann wohl Traumstart oder, aus Sicht des Zweitligisten, eine Katastrophe.
Grifo baut Führung aus
Zweite Möglichkeit, in der 6.Minute, und es stand 2:0 für die Gäste. K. Schmidt hatte in der eigenen Hälfte einen Einwurf vor die Füße von Matanovic geworfen, der fand den hinter der Kette platzierten Grifo. Kastenmeier stürmte zwar noch aus dem Gehäuse, aber der Freiburger Routinier blieb cool, vollendete ganz entspannt. Zweiter Treffer und mehr als ein Nackenschlag für die Fortuna.
Anschlusstreffer Fortuna El Azzouzi
Die erste gefährliche Torannäherung in der 20.Minute und sofort der Anschluss für die Hausherren. Zimmermann hatte von rechts geflankt, K. Schmidt war im Kopfball höher gestiegen als Kübler und konnte auf den Torschützen ablegen. Suzuki kam nicht mehr in die Situation und El Azzouzi schon zum 1:2 ein.
In der 22.Minute musste Itten verletzungsbedingt bei den Fortune runter, neu dabei D. Schmidt. Die Antwort der Breisgauer ließ nicht lange auf sich warten. Die 24.Minute lief und wieder hatte Matanovic die Chance, diesmal per Kopf. Knapp rechts übers Lattenkreuz.
Nach einer guten halben Stunde bot sich Beste halbrechts die Möglichkeit. Sein Schuss aber zu ungefährlich, Chance vertan. Jetzt erlebten die Zuschauer hier aber ein Fußballspiel. Die Gastgeber hatten ihre anfänglichen Unsicherheiten abgelegt, hielten dagegen und Beschäftigten durchaus die Defensive des Bundesligisten.
Mittlerweile waren die letzten fünf Minuten der ersten Spielhälfte angebrochen. Die Gäste hatten ihr Pressing momentan Höhe Mittellinie verlegt, ließen die Fortunen kommen. Die Nachspielzeit sollte drei Minuten betragen. Das war es vorerst in Düsseldorf. Halbzeit in der Merkur Spiel-Arena.
Der Bundesligist steht im Achtelfinale
Starke Leistung der Rheinländer wird nicht belohnt
Personell ging es zunächst auf beiden Seiten vor lediglich 36.112 Fans unverändert weiter. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit stand hier aber eine hellwache Mannschaft von Markus Anfang auf dem Feld.
In der 50. Minute eine Unterbrechung, nachdem Matanovic im Zweikampf Zimmermann mit dem Ellenbogen im Gesicht erwischt hatte. Gelbe Karte für den Freiburger und Zimmermann musste behandelt werden, blieb zunächst regungslos liegen. Neben dem medizinischen Personal des Vereins waren nun auch Sanitäter auf dem Feld. Der Spieler war bei Bewusstsein, musste aber vom Feld. Neu dabei, ab der 53.Minute war Heyer.
Hatte man zu Beginn der Partie noch Sorgen um die Fortunen, so drückten diese aktuell mächtig aufs Gas.
Abseitstreffer für die Fortunen
In der 59.Minute lag der Ball dann zwar im Netz, der vermeintliche Ausgleich. Muslija hatte geflankt, K. Schmidt sich gegen Manzambi durchgesetzt. Der Verteidiger stand allerdings im Abseits, der Treffer zählte nicht.
Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 63.Minute: Adamu und Makengo lösten Matanovic und Günter ab. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber das Spiel tatsächlich übernommen. Die Frage wird bleiben, ob das am Ende zu einem Treffer und zumindest einer Verlängerung reicht? Den nächsten Torschuss hatten die Männer in rot in der 73. Minute. Da hatte es Rasmussen aus etwa 18m probiert. Kein Problem Müller im Freiburger Tor.
Doppelwechsel bei den Hausherren in der 78.Minute: Raimund und Suso kamen für K. Schmidt und Rasmussen. Auch zwei Wechsel beim SC: Beste und Grifo gingen runter. Neu dabei Rosenfelder und Scherhant. Zwei frische Spieler beim SC und etwas Zeit von der Uhr in der 89.Minute: Lienhart und Treu kamen für Kübler und
Die Nachspielzeit betrug sieben Minuten.
Entscheidung auf das leere Tor durch Scherhant
Bereits in der 92.Minute fand man den Düsseldorfer Keeper bei einer Ecke im Freiburger Strafraum. Das sollte sich rächen. Der Ball kam zu Suzuki, der mit einem langen Schlag Scherhant auf die Reise schickte. Der nahm die Situation dankend an, ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und schob zum 3:1 ins leere Tor ein.
Das war es dann in Düsseldorf. Starke Vorstellung der Fortuna, aber die Gäste stehen im Achtelfinale.







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