Die Gäste aus Leipzig haben bisher die klareren Chancen
Keine lange Pause für die Schwaben nach dem 1:2 unter der Woche gegen den FC Porto. Dennoch nur zwei Wechsel bei Sebastian Hoeneß: Für Chabot und Nartey beginnen heute Führich und Jaquez.
Ole Werner ändert sein Team nach dem 2:1 Heimerfolg in der Liga gegen Augsburg nur auf einer Position. Für Gruda startet, erst zum zweiten Mal diese Saison, Banzuzi.
Schiedsrichter der heutigen Partie war heute Deniz Aytekin, der sich bekanntlich auf Abschiedstournee befindet. Zunächst stand aber noch ein Jubiläum an. Aytekin leitete heute sein 250. Bundesligaspiel.
Die Begegnung hatte pünktlich begonnen und die erste Chance gehörte den Gästen. In der 5.Minute erreichte ein langer Ball Diomande auf der rechten Seite, der in den Strafraum legte. Am Elfmeterpunkt kam Romulo zum Abschluss, traf den Ball aber nicht sauber. Auch die nächste Möglichkeit hatten die Sachsen. In der 15.Minute brachte Raum eine Ecke von links rein, bzw. vom Tor weg. Baumgartner nahm direkt ab, verfehlte den rechten Torwinkel nur knapp oberhalb.
In der 19.Minute dann auch mal die Hausherren. Demirović hatte einen Steilpass halblinks im RB-Strafraum erlaufen, wollte abschließen. Lukeba verteidigte in diesem Moment tatsächlich bockstark, blockte den Ball. Chance vertan. Zwischenzeitlich hatte der VfB mehr Spielanteile, ohne zwingend gefährlich geworden zu sein.
In der 33.Minute die beste Chance des bisherigen Spiels, für die Gäste. Ein Ball von Demirović im Spielaufbau wurde von Raum abgefangen und mit viel Übersicht an die Strafraumgrenze zu Baumgartner gespielt. Der tauchte frei vor Nübel auf, schoß aber über das Tor. Mit dem nächsten Angriff näherte sich auch der VfB Stuttgart an. Eine Flanke von links landete bei Demirović am zweiten Pfosten. Dessen Kopfball aber knapp rechts daneben.
Die Nachspielzeit betrug mindestens eine Minute, woraus zwei wurden. So durfte Leweling es noch nach Zuspiel von Führich aus der Distanz probieren. Das Ding kam gefährlich und Vandevoordt im Leipziger Tor konnte nur mit Mühe klären. Dann war Halbzeit in der MHP-Arena.
Deniz Undavs Treffer macht den Unterschied
Stuttgart gewinnt Sechs-Punkte-Spiel gegen Leipzig
Der zweite Durchgang begann mit etwa zwei Minuten Verspätung ohne personelle Änderungen. Insgesamt ging es noch etwas gemächlicher zu, als dies im ersten Abschnitt der Fall war. Auf beiden Seiten fehlte auch die letzte Präzision.
So dauerte es bis zur 53.Minute, bis Nübel sein Team vor dem Rückstand bewahren musste. Erneut war es nach einer Ecke von Raum gefährlich geworden. Diesmal kam Seiwald zum Kopfball. Nübel reagierte stark, lenkte den Ball in höchster Not an den linken Pfosten. Im Gegenzug prüfte Undav Leipzigs Keeper aus der Distanz, der mit einer schönen Flugeinlage parieren konnte.
Führung VfB durch Undav
Wer sonst, wenn nicht der Nationalstürmer? Die 56.Minute war angebrochen und Leipzigs Vandevoordt hatte einen katastrophalen Pass in den Fuß von Führich gespielt. Der setzte Undav zentral blitzschnell in Szene, der schob ganz abgeklärt, in Undav-Manier, flach rechts ein.
Wechsel bei den Gästen in der 64.Minute. Leipzig Coach Werner machte die Rolle rückwärts, brachte Gruda für Banzuzi. Exakt die Postion die er gegenüber der Vorwoche mit Anpfiff heute geändert hatte. Fünf Minuten später auch gleich drei Wechsel bei den Schwaben: Tomás, Mittelstädt und Nartey kamen für Demirović, Mittelstädt und El Khanouss.
Wieder zwei Minuten vergingen, die 71.min lief, und RB brachte drei Neue: Bakayoko, Harder und Schlager hießen drei prominente Einwechslungen. Runter gingen Romulo, Seiwald und Nusa. Auch nach den Wechseln liefen die Minuten runter, ohne das sich Leipzig gefährliche Momente erarbeiten konnte.
Wechsel beim Pokalsieger in der 81.Minute. Für Leweling war Feierabend, neu dabei Assignon. In der 83.Minute mal wieder eine Torannäherung von RB. Mehr als eine Bogenlampe in die Arme von Nübel sollte aus dem Kopfball des eingewechselten Bakayoko nicht resultieren.
Die letzten fünf Minuten liefen und erneute Wechsel auf beiden Seiten. Zunächst kam Chema für Karazor beim VfB (86.) und zwei Minuten später Henrichs für Baku bei den Leipzigern.
Pfosten rettet VfB
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und in der 2.Minute der Crunchtime landete ein Kopfball von Orban, nach Flanke von Raum, am rechten Pfosten. Nach der Szene in der 53.Minute bereits der zweite Pfostentreffer.
Das war es dann aber auch, am Ende siegt der VfB und distanziert die Gäste in der Tabelle. Nächste Woche steht nach dem Rückspiel in Porto die Aufgabe beim FC Augsburg an.







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