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Adler ziehen ins Halbfinale ein

Adler ziehen ins Halbfinale ein – Südwest Ballsport
  • April 2, 2026
  • Michael Kaiser

Adler ziehen ins Halbfinale ein

Siegtorschütze Leon Gawanke wird zum Held des Abends

Das Fazit gleich vorneweg: Die Adler zogen in in der SAP-Arena mit einem 4:3 (0:0, 2:2, 2:1) ins Halbfinale ein, entschieden die Viertelfinale-Serie mit 4:1 für sich.

Nachdem man vor zwei Tagen noch deutlich in Bremerhaven (1:6) unter die Räder gekommen war, zeigten sich die Gastgeber heute sehr konzentriert und setzten, speziell in der Anfangsphase, die Gäste immer wieder früh unter Druck. Die erste Chance gehörte Mattinen, doch Pinguins-Keeper Hungerecker parierte (3.). Kurz darauf zielte der gleiche Spieler freistehend etwas zu hoch.

Den Gästen von der Nordsee gelang es jedoch durch eine rigorose Defensivarbeit diesen komplizierten Spielabschnitt unbeschadet zu überstehen. Nach knapp zehn Minuten musste Mattinen dann wegen Hakens auf die Strafbank – Überzahl für die Pinguins. Die Gäste kamen zwar schnell in die Formation, der ein Treffer gelang jedoch nicht. Die Adler, die auf die verletzten O’Donnell und Greco verzichten mussten, taten sich nun doch schwerer.

Die Pinguins hatten sich durch die Überzahl etwas freigeschwommen, die Teams begegneten sich nun auf Augenhöhe.

Die letzte Chance des ersten Abschnitts hatte Ehl, doch der 26-Jährige scheiterte gleich doppelt an Hungerecker.

Blitzstart der Gäste

Die Pinguins legten einen Start nach Maß ins zweite Drittel hin. Zunächst brachte Urbas einen Abpraller nicht im Tor unter, Sekunden später erzielte er nach Vorarbeit von Jeglic aber dennoch die Führung, das 1:0 für die Gäste gleich in der 21.Minute.

Kurz darauf bekam Mannheims Heim zwei Minuten aufgebrummt, doch Bremerhaven konnte die erneute Überzahl nicht zum zweiten Treffer nutzen.

Insgesamt war das Spiel nun deutlich aggressiver als noch im ersten Drittel. Die Adler bemühten sich hier Lösungen zu finden. Im ersten Überzahlspiel machten die Gastgeber dann auch Druck, kamen aber nicht entscheidend zum Abschluss. In der 32. Minute rettete Hungerecker seinem Team die Führung: Schütz war völlig frei vor dem Pinguins-Keeper aufgetaucht, konnte ihn aber nicht überwinden.

Miele mit dem zweiten Gästetreffer

In der 36. Minute baute Bremerhaven seine Führung aus. Smith mit viel Übersicht auf der rechten Seite und ein ganz starkes Zuspiel auf Miele, Der US-Amerikaner ließ Keeper Franzreb keine Chance.

Solow mit dem Anschluss für Mannheim

Die Adler fanden schnell die Antwort und mit der dritten Überzahl gelang bereits nach elf Sekunden der Treffer. Solow fälschte einen Schuss von Gilmour aus kurzer Distanz ins Tor ab (37.).

Ausgleich Plachta kurz vor der Pause

Vom Bully weg hatten die Gäste die große Chance aufs 3:1, Franzreb parierte aber glänzend. Stattdessen kamen die Adler nur wenige Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels zum Ausgleich. Leon Gawanke brachte die Scheiben einfach mal zum Tor, Hungerecker ließ abprallen und Plachta staubte eiskalt ab (40.).

Pinguins wieder mit Traumstart durch Jensen

Das Schlussdrittel versprach ein Maximum an Spannung und die Pinguins legten erneut einen Traumstart hin. Die Hausherren verloren beim ersten Angriff Jensen aus den Augen, der aus kurzer Distanz das 3:2 für die Pinguins erzielen konnte(42.). Kurze Zeit später das nächste Powerplay für die Adler, ohne Folgen für die Gäste.

Mannheim machte weiter Drucker, erneut musste musste Hungerecker die Gäste vor dem Ausgleich bewahren, als er den Rebound gegen Kälble stabil verteidigte (46.). Auf der anderen Seite scheiterte Friesen am starken Franzreb (48.).

Strafzeiten bestraft durch Mattinen

Dann handelten sich die Bremerhavener Jensen und Abt Strafen ein, was die Adler ausnutzen. In doppelter Überzahl sorgte Mattinen für das 3:3 (51.).

Erste Führung für die Adler

Vier Minuten vor dem Ende ging Mannheim das erste Mal in Führung. Gawanke kam zum Abschluss, Bennett fälschte die Scheibe vermutlich noch leicht ab und die Arena explodierte. Der Treffer hatte auch nach der Video-Überprüfung Bestand. Anders bei der vermeintliche Entscheidung durch Kühnhackl: Der 34-Jährige hatte seinen Stock deutlich zu hoch. Die Pinguins nahmen in den letzten Minuten Keeper Hungerecker vom Eis und machten Dauerdruck, doch auch in Überzahl gelang den Gästen der Ausgleich nicht mehr.

Einen letzten Schuss konnte Plachta Sekunden vor dem Ende blocken.

Schluss in Mannheim und die Adler warten nun auf ihren Gegner für das Halbfinale. Die Reise wird definitiv nach Bayern führen.

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David Wilson

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