Zur Pause fehlen im Neckarpark bisher die Treffer
Zwei Wechsel gibt's bei den Schwaben gegenüber dem 5:2 Erfolg vor der Länderspielpause in Augsburg. Hendriks und Karazor starten, während Chema und Tiago Tomás zunächst auf die Bank rücken.
Beim BVB fehlt gegenüber dem 3:2 Heimerfolg gegen den HSV Nmecha mit Außenbandriss im Knie, Adeyemi und Reggiani nehmen zunächst auf der Bank Platz, während dafür Bensebaini, Guirassy und Chukwuemeka starten.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Schröder, der pünktlich um 18:30 Uhr das Spiel freigegeben hatte. Die Teams nahmen gleich Fahrt auf und direkt in der 3.Minute zeigte sich Undav im Zentrum,wurde aber von DFB-Kollege Schlotterbeck sauber vom Ball getrennt. In der 9.Minute eine Flanke von Stiller, die Abwehr des BVB aber zur Stelle.
Die erste echte Torchance in der 19.Minute für die Schwaben. Kobel hatte einen Schuss von Stiller abgewehrt, Undav kam nicht mehr richtig an die Kugel und Führich scheiterte ebenfalls. Das Spiel der Gastgeber lief meist links über die Achse mit Führich und Mittelstädt. Beim Team von Trainer Kovac fehlt aktuell der Zugriff, auch der Ballbesitz lag aktuell nur bei knapp über 30%.
In der 26.Minute meldete sich Undav zurück, konnte aber nach einer Kopfballverlängerung den Ball nicht kontrolliert aufs Tor von Kobel bringen. Sein Abschluss über das Gehäuse.
Die nächste Möglichkeit für die Hausherren in der 34.Minute, per Freistoß aus zentraler Position. Führich probierte es aus etwa 18m Entfernung, zielte aber ein gutes Stück über den Kasten. Hier liefen bereits die letzten fünf Minuten. In der 43.Minute, nach einer zu kurz abgewehrten Ecke, ein nächster Versuch von Führich. Erneut über das Tor.
Die Nachspielzeit sollte zwei Minuten betragen. In der Crunchtime zumindest nochmal ein Abschluss von Chukwuemeka, links am Tor vorbei. So ging es torlos in die Kabinen.
Zwei Treffer in der Crunchtime
Adeyemi und Brandt entscheiden spät das Spiel für Dortmund
Das Spiel war wieder angepfiffen und beide Trainer verzichteten zunächst auf Wechsel. Auch wenn Niko Kovac bemängelt hatte, dass seine Offensive bisher in der Luft hinge, noch keinen Tausch beim Personal.
Es ging weiter wie im ersten Abschnitt. Die Zweikämpfe wurden intensiv geführt, hin und wieder auch zu hart. Chancen blieben weiterhin dünn gesät. In der 56.Minute musste Kobel erstmals auf der Hut sein, parierte einen zu zentralen Schuss von Assignon. Wie in der ersten Halbzeit fehlten hier die Abschlüsse. Für ein Spitzenspiel war das auffallend wenig Spektakel.
Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 64.Minute. Für Guirassy und Chukwuemeka kamen Adeyemi und Fabio Silva. Auch die Gastgeber bereiteten Wechsel vor. So löste Leweling ab der 69.Minute Führich ab, Das Spiel blieb jedoch unverändert. Immer wieder probierte es der VfB mit Flanken an den Strafraum der Dortmunder. Leichte Beute für die Abwehr um Schlotterbeck. In der 72.Minute kamen El Khanouss und Tiago Tomás für Nartey und Assignon. Brandt löste beim BVB Beier ab.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und seit sage und schreibe zwanzig Minuten gab es hier keinen Torschuss. Erst in der 82.Minute sowas wie ein Abschluss. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam Stiller aus der Distanz zum Schuss, über das Tor.
Zwei Minuten probierte es auch Leweling aus der Ferne, ebenfalls über das Tor.
Doppelter Wechsel bei Stuttgart, zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Demirović und Chema ersetzten Stiller und Mittelstädt.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und der BVB, der recht wenig tat um einen Treffer zu erzielen, legt vor.
Adeyemi trifft in der Nachspielzeit
Die 94.Minute lief und nach einem Steilpass auf der rechten Seite hatte Brandt freie Bahn. Der passte nach innen, Chabot klärte zu kurz per Kopf zum lauernden Adeyemi. Der schlug vor Karazor einen Bogen und schoß scharf ins rechte Eck. Keine Chance für Nübel. In der Entstehung hatte Jeltsch das Abseits gegen Brandt aufgehoben. Adeyemi hatte vor der Cannstatter Kurve offenbar zu provokant gejubelt,sah die gelbe Karte und es kam zur Rudelbildung.
Brandt machte den Deckel drauf
Nach dem nächsten langen Befreiungsschlag, der kam von Sabitzer, setzte sich Fabio Silva gegen Hendriks durch, spielte zum eingelaufenen Brandt und der hämmerte die Kugel oben rechts in den Winkel. Erneut wurde sehr intensiv gejubelt, erneut kam es zur Rudelbildung und ein Stuhl flog Richtung Rasen.
Die Situation beruhigte sich schließlich und am Ende stand ein glücklicher, keineswegs verdienter Sieg der Borussen.







0 Comments